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Schneller fit nach der OP

13.01.2026 #Allgemein- & Viszeralchirurgie

So funktioniert das neue ERAS-Konzept in der Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die GFO Kliniken Südwestfalen setzen einen weiteren Meilenstein in der Patientenversorgung: Mit der Einführung des ERAS-Konzepts (Enhanced Recovery After Surgery) in der der Allgemein- und Viszeralchirurgie optimieren sie die Behandlung von Patientinnen und Patienten rund um operative Eingriffe. Ziel des international etablierten Konzepts ist es, die Genesung nach einer Operation deutlich zu beschleunigen, Komplikationen zu reduzieren und den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.

ERAS steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Phasen einer Operation umfasst – von der Vorbereitung über den Eingriff bis hin zur Nachsorge. Das Konzept wird bereits an mehreren renommierten Kliniken in Deutschland eingesetzt, darunter die Uniklinik Mannheim, die als offizielles ERAS-Referenzzentrum ihre Erfahrungen und Prozesse an Krankenhäuser wie die GFO Kliniken Südwestfalen weitergibt. Dabei arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie der Sozialdienst eng zusammen. Zentrale Bausteine sind eine umfassende Patientenaufklärung, eine möglichst schonende Anästhesie und Operationstechnik, eine frühzeitige Mobilisation sowie der schnelle Wiederaufbau der normalen Ernährung.

Eine zentrale Rolle nehmen dabei die speziell qualifizierten ERAS-Nurses ein. Sie begleiten Patientinnen und Patienten kontinuierlich durch den gesamten Behandlungsprozess. Sie sind erste Ansprechpartnerin für Fragen, koordinieren die einzelnen Behandlungsschritte und sorgen dafür, dass die evidenzbasierten ERAS-Standards konsequent umgesetzt werden. Durch diese feste Bezugsperson erhalten Patientinnen und Patienten Orientierung und Sicherheit – vor, während und nach der Operation.

„Mit dem ERAS-Konzept stellen wir den Menschen noch stärker in den Mittelpunkt unserer Behandlung“, sagt Dr. medic. Viorel Fetcu, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Durch evidenzbasierte Standards und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit können wir dazu beitragen, dass sich unsere Patientinnen und Patienten schneller erholen und rascher in ihren Alltag zurückkehren.“

Ein wichtiger Bestandteil von ERAS ist die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten. Sie werden frühzeitig über den Ablauf informiert und ermutigt, selbst einen Beitrag zu ihrer Genesung zu leisten – beispielsweise durch Bewegung, Atemübungen und eine bewusste Ernährung. Studien zeigen, dass dieses strukturierte Vorgehen nicht nur das Wohlbefinden verbessert, sondern auch das Risiko von Komplikationen senkt.

Die Einführung des ERAS-Konzepts ist Teil der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in den GFO Kliniken Südwestfalen. „Wir verbinden medizinische Qualität mit moderner Pflege und menschlicher Zuwendung“, so Dr. Fetcu. „ERAS passt perfekt zu unserem Anspruch, Medizin auf höchstem Niveau anzubieten.“

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